„Wir schaffen das!“ – mal rein grammatikalisch betrachtet. Oder: Wer ist eigentlich „Wir“?

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel prägte einst den Satz „Wir schaffen das!“ zu Beginn der Flüchtlingskrise. Dummerweise wird in der deutschen Grammatik zwischen inklusivem und exklusivem „Wir“ unterschieden. Ehrlicher wäre gewesen, wenn Mutti „Ihr schafft das schon!“ gesagt hätte anstatt zu suggerieren, Politik und Bürger säßen in einem Boot und würden die Herausforderung gemeinsam meistern.

Eine rein subjektive, bemüht sachliche und sicher hier und da auch emotionale Beobachtung eines freien Journalisten, der sich einfach mal Luft machen muss, dabei weder diplomatisch formuliert noch Rücksicht auf die ach so wichtige „political correctness“ nimmt. Take it or leave it.

Ganz ehrlich? Ich lasse mich selten vor den Karren spannen. Und ich hasse es, ungefragt zu einer Handlung  oder Verhaltensweise gezwungen zu werden. Bei Merkels „Wir schaffen das!“ war das anders. Mich erreichte die Botschaft und den Aufruf des Zusammenhaltes. Immerhin geht es uns hier in Deutschland gut und aus meiner tiefen Überzeugung heraus bin ich eh so gestrickt, dass ich Menschen in Not gerne helfe. Von ganzem Herzen, übrigens. Und zwar ohne zuvor darum gebeten zu werden. Vermutlich nennt man das Empathie.

Im September 2014 erreichte mich aus Behördenkreisen die Information, dass in der Nacht die ersten Flüchtlinge in meiner Heimatstadt ankommen würden. An einem Sonntag, übrigens. Eigentlich wollte ich nur ein paar Fotos machen und einen kurzen Artikel für die örtliche Presse schreiben, doch es sollte anders kommen. Morgens um 05.00 Uhr kamen die Busse an. Ein Sonntag. Es regnete in Strömen und die ad hoc bereitgestellten Unterkünfte in Form leerstehender, ehemals von Familien der britischen Streitkräften genutzten  6-Familienhäuser waren noch nicht ansatzweise bezugsfertig: kein Strom, keine Heizung – nichts.

Bevor ich mich versah war ich ein kleines Rädchen in der Maschinerie des Deutschen Roten Kreuzes, welches dort für die Erstversorgung zuständig war. Fotos? Berichterstattung? Völlig uninteressant: es ging darum, den Ankommenden durch Spannen von Planen, dem Reichen von Getränken und kleinen Snacks erst einmal ein Ankommen zu ermöglichen. Ein wildes Durcheinander. Und eine Glanzleistung unserer Stadt, quasi von eben auf jetzt Strom und Wasser -an einem Sonntag- freizuschalten und zahlreiche andere Probleme in den Griff zu bekommen. Wir-Gefühl? Vorhanden! Aus dem Nichts heraus. Alle packten mit an. Flüchtlinge, Anwohner, DRK, Sicherheitsdienst, Freier Journalist. Teamwork. Es dürfte gegen Mittag gewesen sein, als ich nach Hause fuhr, um eine Mütze Schlaf zu nehmen. Um am nächsten Tag wieder vorbeizuschauen, versteht sich. Die Parole lautete medienseitig bereits: „Willkommenskultur leben!“ – und es wäre doch gelacht, wenn wir das nicht auch in Herford meistern könnten?

Die nächsten Tage forderten jeden einzelnen Helfer bis zum Exzess, denn es gab zahlreiche (vermeintliche) „Kleinigkeiten“ zu handeln: vielen Flüchtlingen fehlte es an entsprechender Kleidung, vor allem den Kleinkindern. Ein 13-jähriges, traumatisiertes Vergewaltigungsopfer des IS hatte keine der zuvor verschriebenen Medikamente mehr, welche sie quasi ruhigstellten, da die örtliche Apotheke auf ein entsprechendes Rezept bestand, welches aber noch nicht ausgestellt werden konnte, da bislang keinerlei Registrierung erfolgte und nicht zuletzt gab es Probleme mit einer Fünfergruppe jugendlicher Syrer, die mit gepackten Rucksäcken die Security fragten, wo genau denn der schnellste Weg zum Bahnhof wäre, da man im Kollektiv beschlossen habe, dass es ihnen in Herford nicht gefallen würde und sie daher lieber nach Dortmund weiterreisen möchten.

Unregistriert verschwinden

Nochmals zum Verständnis: KEINER der Flüchlinge wurde bereits registriert, sondern lediglich anhand der vorgelegten (sofern vorhanden….) Ausweise in Listen erfasst. Treu und Glauben. Die Fünfergruppe war mir suspekt, denn alle anderen Flüchtlinge waren froh, ein Dach über dem Kopf zu haben, in Sicherheit zu sein und durchatmen zu können. Die Jungs hingegen wollten gleich das Weite suchen? Rücksprache mit dem Sicherheitsdienst. Ratlose Gesichter. Ich rufe die Leitstelle der Polizei an um zu erfahren, ob man sie unregistriert einfach so ziehen lassen darf. Die Antwort war für mich ernüchternd: da keine Haftbefehle beständen dürfen sie hingehen, wo sie wollen. Die Flüchtlingsunterkünfte seien keine Gefängnisse. Und das mit der Registrierung wird wohl bald, irgendwie, gemacht werden.

Während sich intern die Zuständigkeiten änderten (DRK wird von den Johannitern abgelöst) ereignen sich erste Zwischenfälle: einem Taxifahrer  wurde von einem Flüchtling, der von ihm zum Arzt gefahren wurde, beim Aussteigen vor der Unterkunft das Handy gestohlen, unbegleitete „Minderjährige“ (optisch so um die 20-25, laut eigener Angaben 13 Jahre alt, Ausweis leider verloren) bedrängen Mädchen im Alter von 10-16 Jahren mit eindeutigen Avancen, dargestellt durch den Griff an den durch die Jogginghosen deutlich sichtbar errigierten Penis und dem „Blankziehen“, selbst im Beisein anderer Flüchtlinge bei den Essensausgaben.

Spreu und Weizen

Es trennt sich nach einigen  Tagen deutlich Spreu von Weizen: die Mehrzahl der Flüchtlinge ist völlig entspannt, dankbar, man hilft sich untereinander, sucht den Kontakt zu uns Helfern, tolle Gespräche mit Händen und Füßen. Sie wollen sich mitteilen, ihre Situation erklären. Manche von ihnen erweisen sich als ungeheuer hilfreich, stellen sich als Dolmetscher zur Verfügung. Die Geschichten erweitern meinen Horizont, denn nicht nur der „arme Tropf“ strandete hier in Herford, sondern beispielsweise auch ein Hotelbesitzer, dem man das Hotel quasi unter dem Hintern in Schutt und Asche legte. Im direkten Umgang, so berichten übereinstimmend die Kräfte der Johanniter, als auch das Sicherheitspersonal, trennt sich immer deutlicher Spreu von Weizen: nämlich diejenigen, die dankbar sind, sich einbringen und das Beste aus der Situation machen wollen und Jene, die exakt dies zu boykottieren versuchen, in dem sie Schlägereien provozieren, das Essen an die Wand werfen, Kinder und Jugendliche einschüchtern, in dem sie mit Messern hantieren und einen auf „dicke Hose“ machen.

Verfolgung von Straftaten

In meiner Heimatstadt bin und bleibe ich vermutlich „der Detektiv“, an den sich seit nunmehr mehr als 20 Jahren auch die Einzelhändler wenden, wenn sie ein Problem haben. Immerhin habe ich in den 90ern das Konzept der sogenannten „Citydetektive“ eingeführt: zur Bekämpfung von Inventurdifferenzen durch Ladendiebstahl wurde ein Pool gegründet, aus dem qualifizierte Detektive dafür bezahlt wurden, die Diebstahlskriminalität in den Innenstädten nachhaltig zu senken. Es dauerte nicht lange, und die Meldungen aus dem Einzelhandel trudelten geradezu inflationär bei mir ein: seit Belegung der Flüchtlingsheime erfolgte ein sprunghafter Anstieg an Ladendiebstählen. Der Austausch mit den Kaufhausdetektiven vor Ort durch Sichtung von Videomaterial bei flüchtigen Tätern beispielsweise war mehrfach erfolgreich, da es sich bei den Tätern um genau jene Spezies handelte, die mir als „Stressmacher“ der Unterkunft längst bekannt waren. Ernüchternd und einfach nur unverständlich: die Strafanzeigen wurden als Antragsdelikt zwar aufgenommen, allerdings wurde polizeiseitig bereits beim Blick auf die Anschrift des  Flüchtlingsheims klargemacht, dass die Anzeige an sich eigentlich überflüssig wäre, da die Verfahren sowieso eingestellt würden. Medienvertreter wurden gebeten, sensibel zu berichten, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu streuen und die sowieso schon verunsicherte Bevölkerung nicht noch weiter zu verunsichern. Und wenn man sich diese Berichterstattung so anschaut wundert es mich nicht, dass wir heute da angelangt sind, wo wir nun einmal stehen.

 Unzumutbare Zustände im Flüchtlingsheim

Nachdem DRK und Johanniter das Flüchtlingsheim professionell und ohne Tadel betrieben haben folgte European Homecare (EHC). Und es begann exakt das, was hätte absehbar sein müssen: die Stimmung kippt -völlig zurecht- erneut in den Herforder Flüchtlingsunterkünften. Dieses Mal allerdings wegen Spreu und Weizen, wie zuvor beschrieben, sondern weil durch EHC nun jede Form persönlicher Zuwendung, gelebter Menschlichkeit und dem unbezahlbaren Talent, Menschen als Menschen wahr- und ernstzunehmen (bis dato täglich gelebt durch DRK, Johanniter und insbesondere den Sicherheitsdienst, der weit über die bis dahin bestehende Vereinbarungen hinaus dank tollem Team auch nach Dienstschluss ehrenamtlich half) verloren ging und aus Menschen Nummern wurden. Doch nicht nur das: da EHC längst in  der Kritik stand meldete sich auch der WDR und wollte sich per TV-Beitrag einen Eindruck verschaffen, wie EHC in Herford arbeitet. Da das TV-Interview zuvor angekündigt wurde hat EHC den von EHC benannten „Vorzeigeflüchtlingen“ -laut deren Information mir gegenüber, Richtigkeit unterstellt- allen Ernstes Wohnungen in Herford versprochen, sofern sie sich im Interview mit dem WDR positiv zu EHC äussern würden.

Investigativer Dreh mit WDR Westpol: zeitgleich zur angekündigten WDR-Reportage

Ob dieser glaubwürdigen Aussagen habe ich einen parallelen Dreh mit WDR Westpol arrangiert. Meine Idee: während die „gekauften“ Flüchtlinge vor der Kamera für die -nachweisbar unhaltbaren- Zustände schwärmen müssen um (vermeintlich) für diese Lügen in den Genuss einer Wohnung zu kommen drehen wir eine Straße weiter mit unseren Informanten, die dieses Angebot nur vermeintlich annahmen um mich darüber zu informieren.

Gesagt, getan: während im Büro der Flüchtlingsunterkunft alles sauber war und Flüchtlinge zufrieden in die Kamera lächelten drehten wir in einer Seitenstraße mit denen, die auspacken wollten. Ich kann  mich glücklich schätzen, dass ich zuvor die Möglichkeit hatte, mir ein Bild der hygienischen Umstände zu machen und diese fotographisch festzuhalten, denn die Redakteurin von WDR Westpol verlangte allen Ernstes, dass sich -unverpixelt- eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes per O-Ton zu den Zuständen äusserte. Das war im Vorfeld nicht abgesprochen und somit unterband ich das nach kurzer Rücksprache mit dem Geschäftsführer der Firma. Das sind so die Momente, wo ich als Investigativer einfach nur kotzen möchte: der Story und/oder Dramaturgie wegen einen Informanten ins offene Messer laufen lassen? Ihn unverpixelt bringen zu wollen? Die Situation ausnutzen ob der Erkenntnis, dass parallel gedreht wird und das, was WIR drehen, echt, authentisch, ehrlich und richtig ist und auf Persönlichkeitsrechte geschissen werden kann, man den Informanten quasi opfert, um noch eine Schippe draufzulegen?

HNR Sicherheitsdienst als Fels in der Brandung

Was an der Ulmenstraße abgelaufen wäre, wenn es nicht den Sicherheitsdienst HNR gegeben hätte will ich gar nicht wissen, denn  er war der Fels in der Brandung und hat es verstanden, auf zwischenmenschlicher Ebene zu agieren und für die Füchtlinge Freund, Partner und Instanz zu sein. Ganz ehrlich: ich ziehe meinen Hut für das, was die Jungs und Mädels da geleistet haben. Aus ehrlicher Überzeugung und ehrlichem Interesse sind manche nach Dienstschluss privat wieder zu den Familien gefahren, um ihnen behilflich zu sein. Um zu zeigen: hey, ich als Mensch bin für dich da. Ohne Uniform. Im  Dienst hingegen haben sie die Gratwanderung vollbracht, Spreu von Weizen zu trennen und stets angemessen zu reagieren. Mensch sein. Schmunzelnd zur Kenntnis nehmend, dass ein heikler Einsatz als „Tätowier-Versuch“ dargestellt wird obwohl es sich ganz anders zugetragen hat. Schwamm drüber.

Flüchtlingshilfe Ulmenstraße: belastbare Fakten und ehrliche Berichterstattung

Am 20. September 2014 habe ich die Facebook-Seite „Flüchtlingshilfe Ulmenstraße“ eröffnet und penibel Buch darüber geführt, was ich bei meinen investigativen Recherchen vor Ort so erlebte. Dokumentiert habe ich nicht nur die zeitweise unzumutbaren Zustände in Bezug auf Unterbringung, Verpflegung und Co., sondern ebenfalls jene Momente, die unbezahlbar waren, da sie wunderbar zeigen, dass Menschen mit Menschen lachen und Spaß haben können und Erlebtes zumindestens für einen Augenblick ausgeblendet werden kann.

Antrieb, Motivation, Teamgeist

Das „Wir schaffen das!“ habe ich persönlich gelebt und war überzeugt davon, dass dieses „Wir“-Gefühl quer durch die Republik in ähnlicher Form wie von mir beschrieben wahrgenommen wird und zu einem engen Schulterschluss führt. Die Hilfsbereitschaft, die aus eigenem Antrieb kommt, ohne gefragt werden zu müssen. Die leicht von der Hand geht, ein inneres Bedürfnis ist. Die selbstverständlich für Jene ist, die vorurteilsfrei, offen und völlig entspannt bereit sind, über den Tellerrand zu schauen. Langfristig. Unaufgeregt. Etwas Normales. Ohne großes Tamm-Tamm.

WIR schaffen  das – IHR aber nicht!

Und nun kommen wir endlich zun Thema (warum der Ausflug in die Flüchtlingshilfe erfolgte, erkläre ich noch!): „Wir“ und „Ihr“ ist grundsätzlich erstmal blöd. Warum? Weil diese Begrifflichkeiten Distanzen schaffen, teilen anstatt zu einen. Um zurück zum Kernthema zu kommen bedeutet das nichts anderes, als dass das Volk etwas zu schaffen hat, was die Politik nicht zu schaffen in der Lage ist. Sprechen wir Klartext? Gerne!

„Besorgte Bürger“  vs. „Gutmenschen“

Ganz ehrlich? Diese Katalogisierung, die offenbar der political  correctness entspricht und längst Einzug  in alle nur denkbaren  Kanäle gehalten hat, ist dumm, billig und oberflächlich. Ich beispielweise sehe mich höchsteigen als „besorgten Bürger“. Ich habe dennoch nicht im Ansatz gleichwelche Sympathie mit Pegida, der AfD oder sonstigen rechts verorteten Parteien/Organisationen, vielmehr lehne ich persönlich jede Art  von Extremismus und/oder Radikalität ab – sowohl auf politischer als auch auf religiöser Ebene. Politik und Religion sind eh nicht vereinbar und gehören zwingend getrennt.

Ich bin übrigens hin und wieder wohl auch ein „Gutmensch“, weil ich gesellschaftskritisch meine höchsteigenen Ansichten zum Besten gebe und als überzeugter Menschenfreund eine sehr konservsative Haltung vertrete, die auch „alte Werte“ beinhaltet, die leider heute nicht mehr zählen, unmodern, veraltet und ad acta gelegt wurden.

Importierte Terrorgefahr / Importierte Art von Rohheitsdelikten

Es dürfte nun wirklich außer Frage stehen, dass mit Beginn der Flüchtlingskrise und dem unsäglich unzureichendem Procedere zur Identifizierung der unbekannten Gäste in nicht unerheblichem Maße unsere Sicherheit gefährdet wurde und die Gefahr islamistisch motivierter Anschläge enorm gestiegen ist. Es dürfte auch hinlänglich bekannt sein, dass gerade im Bereich der Rohheitsdelikten in fast schon qualifizierter Ausprägung Delikte importiert wurden, die bis dato nicht ansatzweise in  Ausprägung und Häufigkeit verzeichnet wurden. Insbesondere sexuelle Übergriffe auf Frauen sowie Messerattacken gleichwelcher Art und Weise haben wir zuvor in dieser Ausprägung nicht ansatzweise verzeichnet.

Fatales Aussitzen der Politik

Die bereits vor Jahren angelegten Strukturen islamistischer Gefährder samt perfekt organisierter Hierarchie waren nur möglich, da die verantwortlichen Stellen entweder verharmlosend die Gefahr nicht erkannten oder aber trotz zahlreicher Hinweise nicht gewillt war, hier entgegenzusteuern. Ein Armutszeugnis für unseren Rechtsstaat, der sich offenbar auf RE-Aktionen beschränkt anstatt AKTIV klare Kante zu zeigen um sich der neuen Gefährdungslage durch Islamismus zu stellen und mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln durchzugreifen. Der Islam mag zu Deutschland gehören, sofern er unpolitisch und in der Moschee oder den eigenen vier Wänden gelebt wird. Der Islam ist aber nichts anderes als eine Religion, derer es in unserem Land mehrere gibt. Diese völlig übertriebene und peinliche Demut vor dieser Religion und/oder Amtshandlungen in diesem Aspekt stärkt die Islamisten.Wenn ein SEK im Einsatz in einer Moschee die Schuhe auszieht, dann ist das an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Ebensowenig, wenn nicht endlich die Moscheen geschlossen werden, in denen radikal gepredigt wird. Kurz, knapp, knackig, verdammt noch mal! Wer bitte soll euch noch ernstnehmen, wenn ihr nicht einmal in der Lage seid, einem Despoten namens Erdogan aufzuzeigen, wer er eigentlich ist und Wahlkampfverantstaltungen in unserem Land klar und deutlich zu verbieten?

Rechtspopulisten haben leichtes Spiel

Wenn der Staat gegen eine latente Bedrohung offenbar ohnmächtig ist und es versäumt, seinen Bürgern ein berechtigtes Sicherheitsgefühl zu vermitteln, so partizipieren davon mit einem Lächeln Rechte, die einfach nur die Angst schüren und  mit bekannt platten Parolen pauschal gegen Ausländer hetzen. Wen wundert es denn allen Ernstes, dass rechte Parteien aktuell wachsen und im Begriff sind sich zu etablieren?

Ich will keine Poller auf Weihnachtsmärkten!

Mal so unter uns: ich möchte gerne die Zeit zurück, als wir hier nicht im Fokus durchgeknallter Islamisten standen und uns Terroranschläge fremd waren. Ich will keine Poller auf Weihnachtsmärkten oder Polizeibeamte mit einer Schnellfeuerwaffe im Anschlag. Ich will keine Aufkleber mit Piktogrammen im Schwimmbad die den Umgang mit Frauen erklären, ich will ebensowenig in der Innenstadt eine Muslimin mit Burka sehen.

Meine Toleranz endet exakt dann, wenn ich mich einschränken muss um diese Toleranz zu bieten

Ich kann dieses Toleranz-Geschwafel nicht mehr hören. Und mich kotzt mittlerweile dieses ständige Schlüpfen in die Opferrolle an, in die sich manche Muslime begeben, wenn man auch nur ansatzweise den Islam oder dessen radikale Strömungen kritisiert. Ich bin es mittlerweile satt, stets und ständig diese eine Religion unter mehreren anerkannten Religionen als besonders wichtig wahrzunehmen oder bloss nicht die Gefühle eines gläubigen Moslems zu verletzen, in dem ich es wage mir in der Halbzeitpause des Fußballspiels, in dem unsere Kinder frei von religiösen Zwängen kicken, eine Bratwurst zu kaufen oder mich im Supermarkt  von einem Fusselbärtchen in islamischer Tracht im Beisein meines Sohnes belehren zu lassen, dass ich ihm die Gummibärchen nicht kaufen darf, da sie haram sind aufgrund der verarbeiteten Gelantine und diese ja schließlich  vom Schwein kommt.

 

So, Mutti! Und nun hörste mal ganz genau zu!

Wenn ihr das da endlich mal mit der Regierungsbildung hinbekommen habt und dann endlich mal daran arbeitet, woführ ihr bezahlt werdet, dann musst du zwingend mal auf den Putz hauen. Lass dich nicht länger vorführen, wenn der unbegleitete Minderjährige, der vermutlich so Mitte 20 ist, dich anlächelt und sagt er wäre 12. Lächel eiskalt zurück, lass ihn mit einer Streife ins nächste Krankenhaus bringen und lass seine Hände röntgen damit der Arzt anhand der Wachstumsfugen das Alter recht genau bestimmen kann. Hat er gelogen? Briefmarke auf den Hintern, ab nach Hause!

Och, da sind welche aufgefallen mit mehreren Identitäten? Wunderbar, gleich ab in den Flieger, er kann sich neben den unbegleiteten Minderjährigen setzen. Wird dann irgendwann eng im Flieger, wenn die anderen Typen kommen, die ihr Gastrecht missbrauchten um hier Straftaten zu begehen.

Mutti, eine letzte Bitte habe ich noch!

Solltest du auf einen Füchtling treffen, der tatsächlich hilfsbedürftig ist, so helfe ich ihm gerne. Nicht, weil ich es müsste, schon gar nicht,  weil ich dafür einen monetären Vorteil erwarten würde. Sondern nur, weil mir mein Herz sagt: hilf ihm! Ich habe mir bis heute bewahrt zu differenzieren, auch, wenn es zeitweise schwer fiel. Und das werde ich auch weiterhin tuen. Und zwar in beiden Richtungen mit der gebotenen Deutlichkeit.  Haben wir das also geklärt, super. Ach, und abschließend: traue dich ruhig mal und rüttel ein bisschen an der verbrieften Religionsfreiheit. Ein wenig Feintuning reicht. Setze endlich mal ein paar deutliche Zeichen und stelle mal klar, dass das Grundgesetz bei uns bindend ist und die Scharia uns hier einen feuchten  Kehricht interessiert. Danke!